DAS MUSEUM

MENSCHEN

KULTUREN

GESCHICHTEN

TEAM

MAG. LISA NOGGLER-GÜRTLER

Geschäftsführung, Kuratierung, Programmerstellung, Kontakt zu Fördergebern und Sponsoren, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation, Forschung, Besucher_innenservice

direktion@museumdervoelker.com

BIANCA OBER 

Kulturvermittlung, Recherche, Besucher_innenservice

kulturvermittlung@museumdervoelker.com  

MONIKA KIETZMANN

Marketing und Kommunikation, Objektbetreuung, Leitung Shop und Café, interne Services, Besucher_innenservice

kommunikation@museumdervoelker.com

 

CHRISTIAN SPRINGER

Registratur, Bibliothek, interne Services, Besucher_innenservice, Aktualisierung Homepage, Café

VERONIKA NARR

Shop, Café, Besucher_innenservice, Betreuung ABC-Café

SEI TEIL VOM MdV

Der Kulturverein Museum der Völker bietet kultur- und dialoginteressierten Menschen einen vielfältigen, spannenden und anregenden Ort des Austausches.

In einer Vielzahl von Veranstaltungen ist das Museum ein offener Raum kultureller Begegnung.

Seien Sie Teil vom MdV!

BITTE, UNTERLAGEN FÜR MITGLIEDSCHAFT ZUSENDEN.

JOBS, PRAKTIKA

Dialog findet auf vielen Ebenen statt – nicht nur mit den Besucher_innen.

Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit im Rahmen eines Praktikums, in Bezug

auf Recherchearbeiten zu ausgewählten Objektgruppen oder Ausstellungsthemen.  Vorwissenschaft-liche Arbeiten, Seminar-, Master- oder Doktoratsarbeiten unterstützen wir gerne.

KONTAKTIEREN SIE UNS!

LEITBILD

„Der Standort des Betrachters

gehört zum beschriebenen Sujet,

wie der Aussichtspunkt

zur Landschaft.“

 

Michael Oppitz, Notwendige Beziehungen .Abriss der strukturalen Anthropologie 1975 / 1993

Im Museum der Völker geht es um Menschen. Anhand kultureller Artefakte aus Afrika, Südostasien und Mitteleuropa werden Fragen zu Identität, Rollenbildern, zu (Über-)Leben, Spiritualität und Tod, ... gestellt. Ziel des Museums ist es, im Dialog mit den Besucher_innen einen Reflexionsraum und Wissensspeicher zu bieten, über verschiedene Standpunkte nachzudenken und möglichst viele Stimmen zu Wort kommen zu lassen.

Grundlage dafür ist die Bewahrung, Erforschung und vor allem eine ständig aufs Neue ermöglichte Interpretation der Sammlungsobjekte und deren Bedeutung für jene, die sie gemacht, benutzt, gesammelt haben. 

Respekt ist die Haltung, mit der wir uns im Museum der Völker begegnen.

MUSEUM IM WANDEL

Das Museum der Völker in Schwaz wurde 1995 als „Haus der Völker“ vom Fotografen und Autor Gert Chesi (geb. 1940 in Schwaz) gegründet, um seine auf zahllosen Reisen nach Westafrika und Südostasien gesammelten Objekte zu zeigen.

Einen Zeitraum von etwa 50 Jahren umfasst auch das fotografische Werk von Chesi, das sich zu einem kleinen Teil im Museum der Völker befindet. Seit 2013 produzierte Chesi über 30 Dokumentarfilme, die eine wesentliche Quelle für die von ihm gesammelten Objekte bilden.

1999 erhielt das, damals noch als Haus der Völker benannte Museum den Tiroler Museumspreis und den Anerkennungspreis im Rahmen des Österreichischen Museumspreises.

2014 wurde dem Museum der Völker das Österreichische Museumsgütesiegel durch ICOM Österreich ausgestellt.

2013 erhielt das Museum einen vom Land Tirol finanzierten Erweiterungsbau. Im Dezember 2016 übergab Chesi über 950 Objekte aus seiner Sammlung und einen Teil seiner Bibliothek der Stadt Schwaz als Schenkung und zog sich aus der Museumsleitung zurück.

Mit der Neuorganisation des Kulturvereins einher ging die Bestellung einer neuen Museumsleitung. Lisa Noggler-Gürtler initiierte die Transformation des Sammlermuseums. Im Vordergrund stehen neben musealen Aufgaben, wie die Inventarisierung der Objekte, die Klärung von Provenienzfragen, auch die Umsetzung eines Ausstellungskonzepts, das neue Wege im Ansprechen von Besuchern geht. Das Museum wird als Ort gesehen, an dem gesellschaftliche Fragen möglichst vielstimmig und in unterschiedlichen Formaten verhandelbar sind.

ST. MARTIN

Die erste Kapelle zum Heiligen Martin wurde zu Beginn der Hochblüte des Silberbergbaus 1444 errichtet, 1510 entstand dort eine neue Kirche, 1522 zogen die ersten Nonnen in das von den Franziskanern betreute neuerbaute Frauenkloster. In der Kirche zu St. Martin befinden sich heute noch die vom Schwazer Maler Christoph Anton Mayr 1764 geschaffenen Fresken. Kaiser Joseph II, verfügte die Schließung des Klosters, dessen Räumlichkeiten nachfolgend das Berggericht und eine Kaserne beherbergten. Zwischen 1786 und 1806 hatte St. Martin kurzzeitig den Status einer eigenen Pfarre, wurde dann wieder an Schwaz angegliedert und in Folge der Tiroler Freiheitskriege 1811 aufgelöst.

1825 richtete das Land Tirol ein Zwangsarbeitshaus für Männer und Frauen ein, später eine Straf- und Besserungsanstalt für Frauen und ab 1928 ein Erziehungsheim für Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 20 Jahren. Mit Ausnahme der Zeit des Nationalsozialismus wurden im Landeserziehungsheim zeitweise bis 110 schulentlassene Mädchen aufgenommen, welche in der heimeigenen Wäscherei, Näherei, Landwirtschaft oder Küche oder im so genannten „Außendienst“ eingesetzt wurden. Wenige besuchten die Haushaltungsschule; eine Berufsausbildung wurde ihnen wiewohl gesetzlich vorgesehen kaum ermöglicht. 1991 kam es zur Schließung des Heims, gegen das bereits in den 80er Jahren protestiert wurde, um 1992 das Sozialpädagogische Zentrum St. Martin mit verändertem Konzept, 2013 zudem neu renoviert, wieder zu eröffnen. In mehreren Kinder- und Jugendwohngemeinschaften werden junge Menschen in und außerhalb der Einrichtung betreut.

Am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck erfuhr die Heimgeschichte eine breite Aufarbeitung.

WISSENSCHAFTLICHES KURATORIUM

Dr. Karl Berger
Tiroler Landesmuseen, Leiter Volkskunstmuseum Innsbruck


Ao. Univ.-Prof. Dr. Helmut Eberhart
Universität Graz, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie


MMag. Bernhard Mertelseder, MA
Leiter Archiv der Stadt Schwaz, wissenschaftlicher. Mitarbeiter Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universtität Innsbruck, Tiroler Bildungsforum


Dr. Gabriele Rath
Rath & Winkler - Projekte für Museum und Bildung


Assoz. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Eric Sidoroff
Universität Innsbruck, Institut für Gestaltung, Studio 2

KONTAKT

 

MUSEUM DER VÖLKER​

St. Martin 16

A-6130 Schwaz​

+43 (0)5242 66090

info@museumdervoelker.com​

ÖFFNUNGSZEITEN

Donnerstag - Sonntag 10.00 - 17.00 h

letzter Einlass 16.15 h

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