FILM VON GERT CHESI


Filmpremiere, 23. Juni 2015, 20.00 Uhr


Das Lied der Straße kennt keine Privilegien. Es verwirklicht sich dort, wo sich ein Platz und ein Publikum findet. Es stellt keine Ansprüche und ist trotzdem elitär in seiner Einzigartigkeit. Das Lied der Straße schließt nichts und niemanden aus, selbst der, den es stört, ist Teil davon. Geräusche und Lärm durchdringen es, ohne sie verlöre es seine Identität und seinen Charakter. Das Lied der Straße ist geduldig, es kennt keine Tantiemen und kein Copyright, es ist für alle da, auch für jene, die es nicht hören wollen. Es ist anspruchslos und entzieht sich jeder Kritik. Geräusche und Lärm sind ihm immanent, sie sind der Beitrag, den der Zufall liefert. Das Lied der Straße ist fordernd, denn es verlangt ein Bild, welches sein Umfeld zeigt.

Auf der Suche nach den Wurzeln thailändischer Musik haben wir viel Seltsames erlebt, Molam Sing, die Musik, die aus Laos in den Isan gelangt ist, hat uns für die lange Suche reich belohnt.


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