Kuratiert von Gert Chesi


Burma, ein Land das sich nach einer langen von politischen Repressionen gezeichneten Epoche langsam öffnet. Hier finden wir die ältesten Zeugen buddhistischer Vergangenheit, und zugleich die neuesten Bestrebungen, deren architektonische Zeugnisse neu zu gestalten und zu beleben. Die alten und neuen Tempelanlagen haben sich als lukrativ erwiesen, besonders dann, wenn sie beeindruckend groß oder verschwenderisch sind. Tausende Kilo reines Gold, das vermag, wie die Ruinenfelder von Bagan mit mehr als 2000 Heiligtümern zu beeindrucken. Aber auch die Heiligtümer von Yangon faszinieren, ob sie nun alt oder neu sind. Neben den bedeutendsten Kulturstädten werden auch traditionelle Handwerkstechniken gezeigt.



In seiner Ausstellung, zeigt das Museum der Völker bedeutende handwerkliche Erzeugnisse. Fotos illustrieren die Prozesse und veranschaulichen die großartigen Leistungen burmesischer Künstler. Eine tausendjährige Geschichte ist von den wechselnden Stilen und Materialien abzulesen. Ein von Mönchen verfasstes Schriftwerk begleitet die Völker und lenkt ihre Sitten und Bräuche. Nachdem sich die Grenzen auch für Fremde geöffnet haben, offenbart sich das Land und seine Völker als faszinierender Kulturraum, dessen Schönheit seinesgleichen sucht.


Das Entstehen der Lackgefäße ist wie die Produktion neuer Buddha-Statuen Teil des begleitenden Dokumentarfilm.


Bilder: © Gert Chesi

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