02.10.2021 um 11.00 Uhr – Hoffnung in Westafrika? Terror bedroht das Land.

Katrin Rohde ist seit 30 Jahren in Burkina Faso und erzählt aus ihren sieben Hilfsprojekten in der Hauptstadt Ouagadougou.

Museum der Völker Schwaz in Tirol
Eintritt: € 2.- Spenden werden erbeten

Information:

Das Waisenheim AMPO – gegründet 1996 – beherbergt derzeit 300 Jungen, Mädchen und verstoßene junge Frauen und behandelt bis zu 90.000 Menschen jährlich im Herzstück von AMPO, der Krankenstation, gegen einen symbolischen Betrag von umgerechnet 15 Cent.

In Burkina Faso sind derzeit über eine Million Menschen auf der Flucht vor anhaltender Gewalt. Nach Einschätzung von UNHCR-Sprecher Babar Baloch handelt es sich um die am schnellsten wachsende humanitäre und Sicherheitskrise weltweit. Vor allem im Norden und Osten flüchtet die Bevölkerung vor Angriffen bewaffneter Gruppen, die ihren Ursprung teilweise in Mali haben.

Durch die anhaltende Gewalt sind neben Krankenhäusern und Krankenstationen auch mehr als 2.500 Schulen geschlossen.

Katrin Rohde, Gründerin von AMPO:

Geb. 1948 in Hamburg; 1995 verkaufte Katrin Rohde ihre beiden Buchhandlungen in Plön und Preetz und übersiedelte nach Ouagadougou in Burkina Faso, wo sie anfangs Straßenkinder in ihrem Haus betreute. 1996 gründete sie den burkinischen Verein Association Managré Nooma pour la Protection des Orphelins (A.M.P.O.) und verwirklichte u.a. folgende Projekte in Ouagadougou:

1996 Das erste Waisenhaus wird eröffnet, hier lebten anfangs 29 Jungen. Heute sind es 60 Jungen zwischen 6 und 18 Jahren.

1998 Eröffnung einer öffentlichen, staatlich anerkannten Krankenstation.

1999 Eröffnung des Mädchenwaisenhauses AMPO Filles für 60 Mädchen im Alter von 6–18 Jahren.

2005 Eröffnung der Landwirtschaftsschule TONDTENGA zur Verhinderung von Landflucht. Biolandwirtschaft und Viehzucht.

2020 Dear Mamma, ein Projekt zur Aufklärung gegen Brustkrebs. Inzwischen sind mehr als 15.000 Frauen daran beteiligt.

2020 Verleihung des deutschen Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an Katrin Rohde.

Information im Internet:  https://www.ampo-intl.org/

Eine Kooperation des Vereins Artrium Austria mit dem Honorarkonsulat von Burkina Faso in Innsbruck und dem Museum der Völker Schwaz.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on email
Share on telegram

Besuche unsere Ebenen

OG 3
OG 2
OG 1
EG

Museum der Völker

St. Martin 16
A-6130 Schwaz

+43 (0)5242 66090

info@museumdervoelker.com

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Sonntag 
10.00 bis 17.00 Uhr

letzter Einlass 16.15 Uhr

Kontakt

Das Team

Mag. Lisa Noggler-Gürtler

Geschäftsführung, Kuratierung, Programmerstellung, Kontakt zu Fördergebern und Sponsoren, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation, Forschung, Besucher_innenservice

l.noggler@museumdervoelker.com

Bianca Ober

Kulturvermittlung, Recherche, Besucher_innenservice

b.ober@museumdervoelker.com

Monika Kietzmann

Marketing und Kommunikation, Objektbetreuung, Leitung Shop und Café, interne Services, Besucher_innenservice

m.kietzmann@museumdervoelker.com

Christian Springer

Registratur, Bibliothek, interne Services, Besucher_innenservice, Aktualisierung Homepage, Café

Museumsführungen jeden Sonntag um 14.00 Uhr.

Museum der Völker
Museum für Kunst und Ethnographie
St. Martin 16
A-6130 Schwaz
Tel. +43-5242-66090
Fax. +43-5242-66091

Ihre Anfrage

Prof. Gert Chesi

Der 1940 in Schwaz geborene Gründer des Museums und Stifter einer umfangreichen Sammlung Gert Chesi ist Fotograf und Filmemacher, Journalist und Autor.

Gert Chesi & das MdV

1960 gründet er den ersten Jazzclub Westösterreichs „Studio 12“ in Schwaz, der später unter dem Namen „Eremitage“ bis heute als Konzertort und Restaurant bekannt wird. Nach einer langen  Reise durch Afrika, der Veranstaltung von Musik- und Kulturfestivals in Schwaz und journalistischen Tätigkeiten für lokale, überregionale Medien und dem ORF, verbringt Chesi 1964 mehrere Monate im afrikanischen Spital von Albert Schweitzer. Neben Veröffentlichungen über Lambarene, Publikationen wie dem bekannten Werk „Die letzten Afrikaner“, beginnt seine Sammlertätigkeit. Weitere Reisen nach Indien, Afrika und Amerika folgen. In den 70er und 80er-Jahren richtet Chesi mehrere Foto-Ausstellungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus und hält Vorträge in mehreren Ländern Europas. Nach einer Reise auf die Philippinen erscheint der Band „Geistheiler auf den Philippinen“. Umfangreichen Studien zum Thema Voodoo in Afrika und Haiti folgen Publikationen wie der in mehreren Sprachen übersetzte Bildband „Voodoo – Afrikas geheime Macht“, „Die Medizin der schwarzen Götter“, aber auch 1983 „Susanne Wenger – ein Leben mit den Göttern“. 

 

Ab 1984 ist Chesi Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck und unterrichtet Fotografie am Institut für Raumgestaltung. In den späten 80er und den 90er-Jahren reist Chesi nach Togo aber vor allem auch nach Bali, Thailand, Indien und Brasilien, wirkt in mehreren Ausstellungsprojekten mit und verkauft 1988 dem Völkerkundemuseum Frankfurt sein ethnografisches Fotoarchiv.

 

 

1995 wird das „Haus der Völker“ eröffnet, das die umfangreiche Sammlung Chesis aus Westafrika und Südostasien zeigt. Bis zum Umbau 2012 werden im Museum jährlich Sonderausstellungen eröffnet und zahlreiche Vorträge zu ethnologischen Themen gehalten. Chesis Reisetätigkeit führt ihn weiterhin nach Westafrika und Südostasien, seine Sammlungsankäufe sowie Ausstellungen mit Exponaten anderer Sammler werden im Museum gezeigt. In Zusammenarbeit mit dem Völkerkundemuseum Hamburg und Berlin entstehen Ausstellungen außerhalb des eigenen Hauses. Neben weiteren Buchpublikationen produzierte Chesi seit 2013 fast 40 Dokumentarfilme, die eine wesentliche Quelle für die von ihm gesammelten Objekte bilden.

1999 wird das Museum mit dem Tiroler Museumspreis ausgezeichnet, Chesi erhält das Ehrenzeichen der Stadt Schwaz und 2001 den Berufstitel Professor. 

Mit Gerhard Merzeder veröffentlicht Chesi ab 2005 16 Ausgaben des deutschsprachigen Magazins für außereuropäische Kunst „A4“ sowie einen Bildband über die Nok-Kultur.

2013 wird das „Museum der Völker“ in einem durch das Land Tirol und der Stadt Schwaz finanzierten Neubau eröffnet. Chesis Sammlung, aber auch Objekte der Sammlung Schell aus Graz (ehemals auch Sammlung Chesi) und weitere werden präsentiert.

2016 übergibt Chesi rund 950 Objekte sowie etwa 600 Bücher der Stadt Schwaz als Schenkung. 

Gert Chesi - Filmografie

Gert Chesi hielt in bisher ca. 40 veröffentlichte Filmen seine reisen, spirituellen Rituale und Feste, sich verändernde Gesellschaften, Berufsgruppen, Kunstschaffende … fest. Chesi Filmografie, die nach der Schenkung seiner umfangreichen Sammlung an die Stadt Schwaz jährlich weiter anwächst, dokumentiert den Blick des Sammlers und offenbart seine Sicht auf afrikanische und asiatische Lebensweisen.

Alle Filme sind als DVD im Museumsshop des Museums der Völker verfügbar (Preis € 12,-)

Gerne sende wir Ihnen die DVD auch per Post zu. Ihre Bestellungen richten Sie bitte an info@museumdervoelker.com

ASIEN

– Königsstäde Asiens – Laos, Vietnam, Kambodscha

– Asien im Fest / Teil 1

– Asien im Fest / Teil 2

– Burma / Teil 1

– Burma / Teil 2

– Burma / Teil 3

– Chinatown Bangkok

– Miao – Eine Zeitreise

– Leben und Tod auf Bali

– Buddha in schlechter Gesellschaft

– Buddhas Glanz und Elend

– Buddhas unfolgsame Kinder / Teil 1

– Buddhas unfolgsame Kinder / Teil 2

– Buddhas unfolgsame Kinder / Teil 3

– Das Lieder der Straße / Teil 2

– Die Farben Indiens / Teil 1

– Die Farben Indiens / Teil 2

– Die Geschichte der Ning

– Feste und Maskenkulte in Indien

– Indonesien: Bali, Flores, Sumba

– Indonesien: Batak, Toraja, Sumba

– Indonesien: Java, Alor, Sumatra, Mentawai

– Indonesien: Sumatra, Nias, Sulawesi

– Tanzende Schatten – Puppentheater in Thailand

AFRIKA

– African Connection

– Afrika im Fest / Teil 1 Togo

– Afrika im Wandel 1

– Afrika – Menschen, Mythen, Traditionen

– Afrika im Wandel 2

– Alice Mettler – Mein Leben in Afrika

– Äthiopien – Eine Zeitreise

– Das Lied der Straße / Teil 1

– Die Friseurinnen von Avepozo

– Die Irre von Avepozo

– Die Medizin der schwarzen Götter / Teil 1

– Die Medizin der schwarzen Götte / Teil 2

– Künstlerportäts Afrika

– Made in Africa

– Togo im Tanz

– Voodoo – Die Magier der Erde

– Das Voodoo-Tagebuch